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Rund ums Eifelhöfle

Vom Reihenhaus in der (Klein)Stadt zum (Mini)Bauernhof

Lang, lang ist’s her…

…dass ich hier gepostet habe.

Das lang unter anderem auch daran, dass der Spam hier unerträglich wurde und mir die Lust an dieser Seite nahm.
Erst vorhin bin ich über die Möglichkeit gestolpert, Kommentare nur für eine bestimmte Zeit zuzulassen und das werde ich nun einmal ausprobieren. Vielleicht nützt es etwas.

In den letzten zweieinhalb Jahren hat sich hier natürlich etwas getan, wenn auch weniger als geplant und nicht immer so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Komisch, wenn ich darüber nachdenke: Mein Mann hat die ganze Zeit draußen gewerkelt, aber man sieht einfach nicht viel davon. Nicht, dass er so schlecht gearbeitet hätte -im Gegenteil, er ist überaus gründlich- sondern es geht auf dem großen Grundstück irgendwie unter.

Der (Gänse)Teich: Anstatt in dem für sie vorgesehenen und ausgebaggerten Loch zu sitzen, steht die Teichwanne noch immer auf der Wiese. Allerdings dank heftiger Stürme, die wir teilweise hatten, ein paar Meter näher an ihrer zukünftigen Heimat. Ich nehme das einfach mal als gutes Omen, dass es in diesem Jahr klappt mit ihrer Umsiedlung. Immerhin sind die Leitungen verlegt und der 80 m lange Graben ist auch wieder zugeschüttet, ja, auf ihm wächst sogar schon seit einiger Zeit neues Gras.
Im Herbst hat mein Mann bereits Schotter in das Baggerloch eingefüllt, jetzt warten die beiden Betonschachte darauf, eingelassen zu werden. Sie sollen es ermöglichen, das Wasser aus dem Teich bequem abzulassen, falls nötig (Fotos folgen, sobald es weitergeht, in der entsprechenden Kategorie).
Ach ja… mein Mann hat es sich überlegt. Er will dann doch ab nächstem Jahr wieder Gänse zum Schlachten halten, aber nur von Frühjahr bis Herbst, so dass die Tiere nicht mehr brütig werden und kein weiterer Armbruch zu befürchten ist.

Neue Abwasserrohre: Dann hatten wir noch massive Probleme mit dem Abwasser und nach einer Kamerafahrt durch die  Abwasserleitungen wussten wir auch warum: An vielen Stellen war in den alten Tonrohren ein Versatz zu sehen, teilweise waren die Rohre gebrochen, an manchen Stellen bereits geflickt und so sammelte sich an diesen Stellen das, was eigentlich von Wasser in Richtung Klärwerk befördert werden sollte und sorgte damit immer wieder für Probleme.
Wenn man wie ich einen waschechten Schwaben zum Ehemann hat, ist klar, wer diese Arbeiten erledigt, oder? Dafür bestellt man keine Firma, das macht man selbst. Und so ging ein ganzer Sommer drauf, um den Boden der Garage aufzureißen (unter der verlaufen die Rohre nämlich, bevor sie ins Freie gehen) und auf der Rückseite des Hauses per Bagger Leitungen freizulegen und letztendlich neue zu ziehen. Damit der Bagger überhaupt an den Ort des Geschehens kam, musste auch noch eine alte Pergola abgerissen werden. Außerdem war diese Baustelle DIE Gelegenheit, die Wasserleitungen, die vom Heizungsraum unter der Garage durch ins Haus liefen, endlich in frostsicherer Tiefe zu verlegen. Es wurde ein echtes Großprojekt mit einer Riesenschweinerei.
Da sich die Arbeiten nämlich bis in den Herbst hinzogen, hatten -ganz eifeltypisch- inzwischen massive Regenfälle eingesetzt. Diese machten es -in Verbindung mit unserem festen Lehmboden und Unmengen von dicken Steinen- schier unmöglich, die Fläche mittels Bagger wieder halbwegs zu begradigen und so sieht es auch heute noch hinter unserem Haus aus wie auf einem Trümmerfeld.
Dies ist eines der geplanten Projekte für diesen Sommer.

Hier mal ein paar Impressionen:

 

Urwaldbeseitigung: Tja, und unsere Weide hielt meinen Mann ebenfalls auf Trab…
Da waren alte Pfosten durch neue zu ersetzen, der Bewuchs an den Stromlitzen musste immer wieder beschnitten werden und schließlich kam die große Aktion mit der Urwaldbeseitigung rund um unseren Weidezaun. Die Hecken um diesen Zaun waren bestimmt seit 10 Jahren nicht mehr beschnitten worden und dementsprechend waren sie gewuchert. Leider auch in den Zaun. Das war ebenfalls eine Arbeit von einigen Wochen, da meinem Mann für den Abtransport des ganzen Heckenschnitts ein geeignetes Transportmittel fehlte. Und so musste er das ganze Gestrüpp mühsam mit unserem kleinen Rasentraktor und einem Minihänger, auf den kaum etwas drauf passte, über unser Schlauch-Grundstück abfahren.

Zaun: Eine weitere Aktion bestand daraus, einen (für unseren Geschmack) schönen Staketenzaun aus Kastanienholz entlang des Teiles vom Grundstück zu ziehen, der keine Weide ist und an der Straße entlang geht. 60 m wurden hier verbaut.

Die Lämmer sind nicht mehr die alten. Kein Wunder, sie werden immer im Herbst geschlachtet und jedes Frühjahr durch neue Lämmer ersetzt. Aber das gehört -wenn man nicht gerade Vegetarier ist- einfach dazu, wenn man einen Hof ein Höfle hat.

Unsere Katzen konnten sich nie wirklich mit unseren Hunden anfreunden. Sie waren halt zuerst da und Hunde fanden und finden sie noch immer blöd. Da sie Freigänger sind, wohnen sie inzwischen zeitweise lieber in der großen Scheune der Mühle, die nur einen Steinwurf von uns entfernt liegt. Dort jagen sie -sehr zur Freude meiner Nachbarin- viele Mäuse, werden aber auch mit anderem Futter verwöhnt. Zwischendurch kommen sie aber immer wieder mal nachschauen, ob  die doofen Hunde nicht vielleicht doch ausgezogen sind.

Auch unsere Hühner von damals leben nicht mehr bei uns. Wir hatten sie im Winter 2011 an eine gute Bekannte abgegeben, da der Stall einfach zu weit weg vom Haus war und die Versorgung der Tiere über den Winter viel zu umständlich und fast nicht zu bewerkstelligen war, da z.B. kein Wasser am Stall lag und mehrmals täglich durch hohen Schnee zum Stall gebracht werden musste.
Aber auch hier ist -wie beim Teich- Änderung in Sicht.
Wir planen gerade einen Hühnerstall, der näher beim Haus steht, der auch vom Weg aus begehbar sein wird, so dass im Herbst und Winter keine Rutschpartien nötig sind, um dorthin zu gelangen. Es werden 5 Hühner und ein Hahn einziehen. Ich bin im Moment voller Vorfreude und verbringe viel Zeit im Internet mit Recherche, damit wir ja alles richtig machen und diesmal die Tiere auch über Winter bei uns leben können.

Und das ist alles geplant für die kommende Zeit:

- Bau eines größeren Schuppens
- Bau des Hühnerstalls und einer dazu gehörenden Umzäunung
- Austausch des Daches unserer Doppelgarage, durch das es zur Zeit reinregnet
- aus der Trümmerwüste wieder eine gerade Wiese zu machen
- den Teich endlich in die Erde zu bringen

Ich bin gespannt, was davon alles in diesem Jahr verwirklicht werden kann und was aufs nächste verschoben werden muss, weil die Zeit mal wieder nicht reichen wird.

Welpen – 4 Wochen alt

Inzwischen spielen die Kleinen wunderbar miteinander. Naja, manchmal hört sich das sogar richtig gefährlich an. Vor allem das kleine Mädchen kann beim Spiel knurren, was das Zeug hält. Ihre Stimme nuanciert dabei sehr fein und man merkt, wann es ernst wird. Zumindest kommt mir als Mensch das so vor. Die Geschwister lassen sich davon eher weniger beeindrucken. Keine Ahnung ob das mangels Vergleichsmöglichkeiten so ist und sie den Ernst der Lage noch nicht verstehen oder ob es nur für Mensch so gefährlich klingt. Ich finde das echt erstaunlich! Überhaupt scheint diese kleine Maus die Stimmgewaltigste zu sein. Sie hat auch als erste gebellt und sie kann jammern, wenn die Mama nicht sofort springt, wie sie es gerne hätte. Andererseits ist sie sehr verschmust und bezeugt ihre Liebe gerne mit ihrer Zunge.

Der kleine Rüde ist der Ruhigste und total komplikationslos. Ich glaube, das wird einmal ein ganz verträglicher Bursche. Er ist den Mädels eindeutig unterlegen, aber das scheint ihn nicht weiter zu stören.

Das große Mädel ist einerseits ruhig, aber beim Raufen geht es bei ihr richtig zur Sache, wenn auch stumm. Da wird an Decken gezerrt, am Fell der Geschwister gezogen, bis diese quieken und die Gitterstäbe des Geheges werden auf Ausbruchssicherheit untersucht. Sie lässt sich ebenfalls gerne beschmusen, ist aber dabei weniger aufdringlich als ihre Schwester. Dafür setzt sie beim Menschen gelegentlich die Zähnchen ein. Ich denke aber, das wird bei allen Welpen über kurz oder lang der Fall sein. Ist bestimmt auch nicht angenehm, wenn die Zähne durchbrechen.

Hier ein paar neue Fotos…

Neue Welpenfotos

Nun sind die Welpen bereits 3 1/2 Wochen alt. Mit 2 Wochen öffneten sich ihre Augen. Inzwischen laufen sie schon recht sicher durch die Wurfkiste, die bereits ein Stückchen vergrößert wurde. Sie beginnen jetzt auch miteinander zu spielen.
Der Rüde wurde zwar als Erster geboren, ist aber nun in allem seeehr gemächlich. Er fand als Letzter die Zitzen, öffnete als Letzter seine Augen, lief als Letzter. Das wird mal ein ganz gemütlicher…falsch! Das IST er schon! ;)
Das große Mädel, das als Letzte geboren wurde, ist eine ganz Liebe und liegt vom Temperament zwischen Rüde und der kleinen Hündin. Die Kleine ist unser “Feger”. Ich glaube, die wird einmal ziemlich dominant. Sie knurrt beim Spiel schon, manchmal wird sie richtig böse, das kann man am Tonfall wunderbar hören. Sie war auch in allem die Erste.

Lagen die Gewichte bei der Geburt zwischen 260 g und 290 g, so haben die Welpen inzwischen 1860 g – 2010 g.

Hier einmal ein paar neue Fotos.

Die ersten drei Fotos wurden mit 10 Tage aufgenommen. Kurz darauf öffnete das kleine Mädel als Erste ihre Augen.
Mit drei Wochen gab es den ersten Brei. Das war ein Gematsche… *lach*

Hurra, die Welpen sind da!

Ich bin ein wenig spät dran mit der Veröffentlichung, aber ich denke, bei einem so süßem Grund hat jeder dafür Verständnis. ;)

Sissi hat uns am Freitag Morgen -drei Tage früher als erwartet- 3 gesunde und agile Welpen geschenkt. In diesem Zusammenhang muss ich doch glatt ein wenig Reklame machen, denn Dank der Geburtshilfemischung von cdVet verlief die Geburt wirklich völlig komplikationslos und schnell. Die Wehen setzten um 08:30 h ein und bereits um 09:25 h erblickte ein kleiner Rüde das Licht der Welt. Er war 280 g schwer. Nach ziemlich genau einer Stunde ging es weiter. Um 10:30 h wurde ein Mädel geboren. Sie war etwas zarter als der Rüde und wog 260 g. Und dann ging es sehr schnell. Bereits um 10:50 h kam das letzte Mädel. Sie war  mit 290 g die Schwerste von allen.
Sissi kümmerte sich sofort sehr instinktsicher und ausgiebig um ihre Kinder. 
Und ich kann meinen Blick kaum von der Wurfkiste nehmen. Ständig ertappe ich mich dabei, dass ich schon wieder davor sitze und verzückt hinein starre.
Eines der beiden Mädel soll unser Rudel verstärken. Welches, das wird sich im Laufe der Zeit zeigen.

Damit ihr auch etwas von diesem Ereignis habt, hier ein paar erste Fotos. Weitere folgen sicherlich von Zeit zu Zeit.

Sissis Welpen kommen bald – Wurfkiste steht schon

Meine Güte, wie die Zeit rast… Kaum war man zum Ultraschall, um sich bestätigen zu lassen, dass tatsächlich Welpen unterwegs sind, schon steht der Wurf bevor. (Mir fehlt hier der in Ohnmacht fallende Smiley)

Sissis Trächtigkeit verging wirklich wie im Fluge und vor allem vollkommen komplikationslos. Vor 2 Wochen machte mir allerdings zu schaffen, dass sie kaum zugenommen hatte. Nur ca. 400 g bis dahin. Doch eine Zuchtkollegin konnte mich beruhigen. Das Gewicht der Hündin steigt erst in den letzten beiden Trächtigkeitswochen so richtig an, weil dann die Welpen bereits fertig angelegt sind und die nun verbleibende Zeit ausschließlich für ihr Größenwachstum zur Verfügung steht.
Aber Sorgen machte mir das schon, deshalb war ich vorsichtshalber nochmals zum Ultraschall. Die Tierärztin konnte drei schlagende Herzen ausmachen und sagte, es sei auf jeden Fall ein kleiner Wurf, wenn man denn Sissis Gewichtsverlauf sehe. Evtl. gäbe es noch einen vierten Welpen, mehr aber auf keinen Fall! Nun, lassen wir uns überraschen.
Ein kleiner erster Wurf erleichtert auf jeden Fall auch der Mama eine Menge. Ich hoffe trotzdem, dass ein Mädel für uns selbst dabei ist.
Dass Sissi trächtig ist, sieht man im Stehen nur an dem leicht abstehenden Fell vor der Flanke hinten. Wenn sie auf dem Rücken liegt, dann erkennt man es -dank des wegen Ultraschalls rasierten Bauches- schon eher.

Seit gestern ist auch die Welpenkiste (Wurfkiste) aufgebaut und eine Matratze für mich liegt bereit. So kann ich während der Geburt bei Sissi bleiben und sie und die Welpen auch während der ersten Nächte besser betreuen.
Eigentlich sollte diese Kiste schon vor einer Woche stehen, damit Sissi sich daran gewöhnen kann. Aber dann kam es doch anders.
Wir wollten nämlich den PVC-Boden verlegen, der unser Parkett vor Welpenpipi schützen soll. Aber dieser stank so erbärmlich, dass mein Mann kurzerhand in der Garage eine Vorrichtung baute, mittels derer der PVC-Boden ausgerollt erst einmal seine ganzen ungesunden Dämpfe nach unten und oben abgeben konnte. Jetzt geht es endlich und er konnte verlegt werden. Die Farbe ist nicht schön, um nicht zu sagen häßlich. Aber das spielt eine eher untergeordnete Rolle. Ich habe den Boden genommen, der an der Oberfläche am rauesten war und damit den besten Grip für die kleinen Welpenpfoten bietet.

Die Ecke, wo jetzt das Welpenlager entsteht, ist normalerweise nicht so kahl. Es ist die Spielecke unserer Tochter. Dort stehen Regale mit Spielzeug, ein Tisch, Stühle und die Fensterbank ist auch immer belagert. Hannah war so freundlich und hat mit unserer Hilfe alles ins Esszimmer umgezogen, damit die Welpen mit Familienanschluss aufwachsen können. (Das Eßzimmer wird immer nur benutzt, wenn Besuch kommt, der zahlenmäßig zu groß für die Küche ist.) 

Hier mal ein paar Impressionen von Sissi während der Trächtigkeit und von der Wurfkiste.

Rohrbruch im Nirvana – das THW leistet Hilfe

Ich glaube jeder von uns hat schon einmal erlebt, dass das Wasser im Haus für ein paar Stunden abgestellt wird, weil irgendwelche baulichen Maßnahmen dies erforderlich machen.
Allerdings haben wir an diesem Wochenende zum ersten Mal die Erfahrung machen dürfen (naja, klingt ein wenig nach freiwillig, aber das war es eindeutig NICHT!), wie es ist, wenn gar nix mehr geht.
Doch zurück zum Anfang des Desasters: Freitag Abend, 22:30 h. Mein Mann geht ins Bett. Vorher werden natürlich die Zähne geputzt, ganz wie sich das gehört. Zu diesem Zeitpunkt ist noch alles in Ordnung, das Wasser läuft freiwillig aus dem Hahn…
Da ich noch etwas am Rechner arbeiten muss, bleibe ich länger auf. Doch irgendwann drückt die Blase. Ich gehe -nichts Böses ahnend- zur Toilette und betätige abschließend den Spülknopf. Ein wenig Wasser fließt, es macht ein gurgelndes Geräusch und dann… gähnende Leere. Was ist das jetzt? Ich drehe am Hahn des Waschbeckens, ein paar letzte Tropfen winken mir hämisch zu, während sie sich auf große Reise begeben, und dann ist es still. Nix gurgelt, nix gluckert, einfach tot!
Am nächsten Morgen bemerkt auch mein Mann, dass da etwas im Argen liegt, aber er hat keine Zeit, die Arbeit ruft.
Also warte ich brav darauf, dass es 8 h wird. Jetzt kann man doch bestimmt bei der Störungsstelle anrufen.
Diese Idee hatten wohl schon einige Leute vor mir, denn die Bereitschaft weiß schon Bescheid. Ok, dann ist ja alles klar! Ein, zwei Stunden warten und das Wasser wird schon wieder fließen!
Nur komisch, dass sich dann immer noch nix tut. Ich meine OK, man kann Trinkwasser in Flaschen kaufen, aber alleine schon die Klospülung, die nicht funktioniert, macht mich wahnsinnig. Aber ein wenig einhalten geht schon noch…
Nachmittags ist noch immer alles tot. So langsam wird’s mir mulmig. Ich glaube, ich rufe mal bei der Störungsstelle an und frage, wie weit sie in der Zwischenzeit sind. Ich bin sicher, die können Entwarnung geben. Bis abends läuft das Wasser wieder.
Blöd, dass die das dort anders sehen! Sie haben hier in der Gegend nur einen Mann als Notbesatzung und das Leck befindet sich irgendwo im Nirgendwo, genauer gesagt auf einer Strecke von 5 km Leitung zwischen Weinsheim/Hermespand und dem Campingplatz. Das Leck wurde noch nicht lokalisiert, das kann weiter dauern. Ach du Sch… (die immer noch im Klo steht)…

Wie? Sie haben Tiere zu versorgen? Warum haben Sie das denn nicht schon heute Morgen gesagt? Wir schicken das THW mit Wasser vorbei! Kann aber etwas dauern, wir müssen noch einen größeren Bauernhof versorgen.
Und dann endlich! Gegen 19 h kommt das THW vorbei, einen Anhänger mit 1.500 l Trinkwasser im Schlepptau. Meine Güte, ich hätte niemals gedacht, dass man sich so über WASSER freuen kann. Die Jungs sind auf Zack und haben in Nullkommanix auch eine Leitung zur Mühle im Tal gelegt. Die wird auch aus dem Anhänger vor unserer Tür gespeist. Also nicht die Mühle, aber das dazugehörige Haus. Dessen Bewohnerin Hilde war schon vormittags da und wollte wissen, ob nur sie Probleme hätte. Nääääääääää…….

Mein Mann hat dann kurzentschlossen an den Trinkwassertank eine Behelfsdusche angeschlossen. Das Wasser war nur ein wenig kalt. Aber wir hatten ja Gott sei Dank sommerliche Temperaturen. Schweiß Ade…. 
Zum Kochen hatte ich sonntags dann trotz allem keine Lust. Nicht nur, dass man das Trinkwasser abkochen musste und es erst abkühlen sollte, bevor man es zum Kochen oder aber Zähneputzen benutzen konnte, ich hatte auch keine Lust, die ganze Spüle von Hand zu erledigen, inklusive vorheriger Erwärmung des Wassers auf dem Herd. Also beschlossen wir, essen zu gehen. Wir hatten uns das arabisch/persische Lokal im Ort ausgesucht. Ich hatte extra vorher angerufen und mir wurde gesagt, sie hätten sonntags geöffnet. Leider vergaß man, mir zu sagen, dass sie wegen einer Großbaustelle vor der Tür über Mittag geschlossen hätten. Genau zu der Zeit, als wir endlich so weit waren. Aber nun gut… Wenn’s schonmal schief läuft, dann wenigstens überall. So gleicht sich das wieder aus. ;) (gegessen haben wir dann übrigens auf dem Pfarrfest.)

Jedenfalls funktioniert “unser” Wasser seit heute Nachmittag (Montag) wieder einwandfrei. Der KNE (kommunale Netzwerke Eifel) sei Dank! Und natürlich dem THW, das uns und vor allem unsere Tiere vor dem Verdursten gerettet hat!

Ein totes Huhn gibt Rätsel auf

Gestern Morgen fragte mich mein Mann, ob ich auch nur neun Hühner plus einen Hahn gezählt hätte.
Schnell nochmal durchzählen… Es stimmte, da fehlte eindeutig ein Huhn.
Mein Mann fand es kurz darauf hinter den zu Legenestern umfunktionierten Katzenklos. Mausetot. :(
Am Schnabel waren schon einige “Würmer” zu entdecken, ebenfalls an der Kloake (dem Po des Huhns). Dort waren sie allerdings bereits größer. Es waren keine Würmer, sondern eindeutig Maden. Das Huhn lag wohl schon seit dem Wochenende dort und die Fliegen hatten Zeit, ihre Eier abzulegen, die sich aufgrund des Wetters wohl rasch entwickeln konnten.
Was war passiert? Wir haben keine Ahnung! Das Huhn war äußerlich unversehrt. Der Bauch fühlte sich leicht “schwammig” an. Ansonsten keinerlei Auffälligkeiten!
Allerdings hatte ich alle Hühner ein paar Tage zuvor über das Trinkwasser gegen ND (Newcastle Disease, eine in Deutschland vorgeschriebene Pflichtimpfung) geimpft. Laut Aussagen im Hühnerforum soll es wohl vorkommen, dass bei dieser Impfung der Tod des einen oder anderen Huhnes als “Kollateralschaden” auftritt. Ich finde das grausam. Da soll die Impfung vor Schaden bewahren und was richtet sie an? Den größtmöglichen Schaden, nämlich den Tod. Wie kann man da noch von Prophylaxe sprechen??? Ok, das ist jetzt keine gesicherte Erkenntnis, aber mir reicht das auch so als mögliche Begründung.
Ich hoffe bloß, dass jetzt damit die Todesserie auf unserem Höfle beendet ist.  Es waren drei verschiedene Tiere (das Kaninchen Jana, Kater Josef und nun das Huhn, das von meiner Tochter “Moni” getauft worden war) innerhalb kurzer Zeit.
Aber zumindest in Sissi wächst neues Leben heran. Muss ich nun bangen, dass auch da was schief läuft??? Ich hoffe einfach darauf, dass dem nicht so ist!

Das Ultraschall-Ergebnis ist da

Heute haben wir Sissi schallen lassen. Nachdem sie am 28. und 29.06.2011 gedeckt worden war, wollten wir schließlich wissen, ob es geklappt hatte. Und tatsächlich - Sissi ist trächtig! Wir konnten mittels Ultraschall erst drei Welpen entdecken, dann noch einen vierten, der sich leicht versteckt hatte. Laut Ärztin könnte es evtl. noch einer mehr sein. Das werden wir dann spätestens bei der Geburt wissen. Ich werde morgen mal (rasierte) Bauchfotos einstellen, damit man im Laufe der Zeit im Vergleich sehen kann, wie sich der Bauch und damit die Welpen langsam entwickeln.
Übrigens: Sissi hat eine ungerade Anzahl an Zitzen. Das konnte man durch die Rasur super erkennen. Aber das tut ihren Mutterpflichten sicherlich keinen Abbruch.
Jetzt heißt es: Warten auf den Zwingernamen. Im Rennen sind “vom Dausfelder Höfle”, “vom Eifelhöfle” und “aus der Wolfsschlucht” Letzterer wäre uns der Liebste gewesen, aber den werden wir nicht durchbekommen, da es schon einen Zwinger namens “von der Wolfsschlucht” gibt. Schade, wo wir doch direkt an ihr leben. So blieb halt nur das Eifelhöfle und das Dausfelder Höfle zur Auswahl. Ich bin gespannt, wer das Rennen macht!

Impressionen von Wildblumen im Garten

Im letzten Jahr konnte man an einigen Zufahrtsstraßen unseres Städtchens anstatt der sonst üblichen 08/15-Bepflanzung Beete mit herrlichen Wildblumen bewundern.
Dieser Anblick nahm mich immer wieder gefangen. Es war genau das, was mir für unser Höfle vorschwebte. Ein wenig verwildert und ein Magnet für Bienen.
Deshalb rief ich in diesem Frühjahr die Gärtnerei an, die normalerweise für die Bepflanzung der öffentlichen Grünanlagen zuständig ist. Dort erfuhr ich, dass diese Aktion nicht von ihnen initiiert war, sondern direkt von der Stadt. Aber der Gartenfachmann machte mir keine großen Hoffnungen. Diese Sämereien bekäme man nicht einfach so im Handel. Es sei eine Spezialmischung aus Frankreich und sie werde nur in großen Mengen verkauft. Also nicht gerade etwas für Privathaushalte. (Ich vermute, für Lieschen Windsor hätte man sicherlich eine Ausnahme gemacht, aber die verfügt eben auch über die entsprechende Grundstücksgröße. ;) )

Hm…so schnell gab ich nicht auf. Ich würde selbst in Frankreich anrufen und mich dort erkundigen. Aber dazu brauchte ich erst einmal eine Adresse bzw. einen Ansprechpartner dort.
Kurzentschlossen rief ich bei der Stadtverwaltung an, um dies herauszufinden. Die Dame am Telefon war ausgesprochen freundlich. Für meine paar Quadratmeter hätten sie sicherlich noch Samen übrig, meinte sie. Wahnsinn! Gibt es so etwas noch? Einfach mal ein nettes Wir-helfen-Ihnen-weiter, ohne Auflagen? Toll!
Bereits am nächsten Tag konnte ich ein kleines Tütchen mit Samen in Empfang nehmen.

Als Gartenneuling war ich aber -glaube ich- etwas zu großzügig mit den Samen. Naja, ich dachte halt, es würden auch ne Menge von den Vögeln gefressen werden. Und sicher ist sicher…

Deshalb sieht es bei uns zur Zeit so aus:

Josef ist tot

Gestern Abend bat mich mein Mann, der draussen an den Garagen am arbeiten war, zu sich. Ich war gerade beschäftigt und reagierte etwas unwirsch. Aber er beharrte darauf, dass ich zu ihm kommen solle. Da läge ein totes Tier in der Einfahrt. Ich also nix wie zu ihm hin und da sah ich ihn, den kleinen Josef. Alles war voller Blut. 
Ich habe Rotz und Wasser geheult und während ich hier sitze und schreibe, kommen mir schon wieder die Tränen.
Er war zwar oft eine kleine Nervensäge mit seiner Angewohnheit, unsere gelben Säcke aufzureissen oder das für uns Zweibeiner bestimmte (abgekühlte) Essen vom Herd zu klauen und dabei selbst schwere Glasdeckel vom Topf herunterzuhieven und sie auf den Fußboden zu befördern, wo sie klirrend zerbarsten - immer auf der Suche nach was Essbarem. Aber genauso häufig war er der Liebenswerteste unter unseren Katzen, denn er war der größte Schmuser, der Unerschrockenste, wenn Sissi wieder einmal in großen Sätzen auf ihn zusprang, um ihn zum Spielen zu animieren und nicht zuletzt war Josef der leidenschaftlichste Spazierkater, der uns auf unseren Spaziergängen wie an unsichtbarer Leine begleitete.
Leider wurde er grade mal ein Jahr alt.

Mach’s gut, kleiner Kerl! Ich werde dich nie vergessen!

Rund ums Eifelhöfle läuft unter Wordpress 3.9.14
Anpassung und Design: Gabis Wordpress-Templates